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By Cisterciensia (Reporter)
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Osek — Nutzung durch Diözese Leitmeritz

Wednesday, November 16, 2016 2:46
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(Before It's News)


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Die einst so große und bedeutende Zisterzienserabtei Osek in der Diözese Leitmeritz wurde zwar nach der Wende wieder besiedelt, jedoch gelang es nicht, eine Gemeinschaft aufzubauen.

Nach dem Tod des Abtes Bernhard Thebes im Jahr 2010 zählte der Konvent nur drei Mitglieder: zwei Patres, die schon seit Jahren außerhalb des Klosters und in anderen Diözesen leben  und ein junger Priester.  Letzteren bat der Generalabt mit seinem Rat, sich der Abtei Heiligenkreuz anzuschließen, er wurde dort als Gast aufgenommen und betreut zur Zeit eine Pfarre in Niederösterreich. 

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Zwar lebt nun im Gebäude des Klosters Osek keine Gemeinschaft mehr, aber es steht auch nicht ganz leer; ein rühriger Verwalter sorgt sich aufopfernd für alle technischen Belange, es gibt drei Freundesvereine für Osek, auch der Verein zur Förderung der Freunde der Abtei Morimond will sich für Osek einsetzen.

In den Jahren 2011 und 2012 hat eine Apostolische Visitation eine Neuordnung der Leitung der “Zisterzienserkongregation vom Reinsten Herzen Mariens” ergeben: die Kongregation wird nun vom Heiligen Stuhl direkt geleitet und der Generalabt wurde als Päpstlicher Kommissar eingesetzt, er nimmt also in gewisser Weise die Stelle ein, die früher der Abtpräses, bzw. die Äbtissin Präses inne hatte. “In gewisser Weise”, denn der Heilige Stuhl hat die direkte Leitung inne.

Im Jahr 2012 ist der Bischof der Diözese Leitmeritz, Mons. Jan Baxant, an den Generalabt herangetreten und hat ihn gebeten, ob der Orden an die Diözese Leitmeritz die Nutzungsrechte über die ehemalige Abtei Osek übertragen könnte. Die Abtei Osek hatte in der Diözese immer einen gewichtigen Stand, und auch heute könnte sie wieder zu einem seelsorglichen Mittelpunkt werden — auch ohne zisterziensische Gemeinschaft. Der Orden ist nämlich gegenwärtig nicht imstande, eine Gemeinschaft für Osek zu finden.

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Der Heilige Stuhl hat den Generalabt bevollmächtigt, mit dem Bischof einen Vertrag zur Nutzung auszuarbeiten, hat nach Einsicht in diesen Vertrag dessen Ratifizierung approbiert.

Und so hat der Generalabt, in seiner Funktion als Päpstlicher Kommissär für die Zisterzienserkongregation des Reinsten Herzens Mariens, im Dezember 2012 der Diözese Leitmeritz alle Nutzungsrechte über die Gebäude und die Besitzungen des ehemaligen Klosters Osek übergeben. Im Vertrag gibt es eine Klausel, die eine Rückkehr von Zisterziensermönchen und eine Wiederaufnahme des monstischen Lebens jederzeit möglich macht.

Später wird bekanntgegeben, wen der Bischof mit der konkreten Verwaltung betreut, wer die Kontaktstelle für Osek sein soll und an wen sich alle Interessenten (Freundeskreise, Freiwillige, Gebetsgruppen usw.) wenden können — und Bischof Jan Baxant hat alle Interessierten ausdrücklich zur Mitarbeit und Mitsorge eingeladen.

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